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Der Mond

Ellen Wojcikolski

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Unsere große Astro-Serie nimmt alle entscheidenden Himmelskörper für Sie unter die Lupe. Entdecken Sie kostenlos, was die einzelnen Planeten im Geburtshoroskop bedeuten. Wir steigen ein mit dem Planeten – der Mond. Erfahren Sie mehr!

Ohne den Mond geht gar nichts. Wir brauchen ihn, um im Alltag bestehen zu können. Er hat insbesondere mit Kochen, Putzen, Einkaufen und Kinder hüten zu tun. Diese – meist unterschätzen – Arbeiten schaffen die notwendige Basis für unser Leben.

Der Mond verweilt im Durchschnitt etwa 2 Tage in einem Tierkreiszeichen. Seine Umlaufzeit durch den gesamten Tierkreis beträgt 27 Tage.

Mythologie

Der Mond ist der Urgrund alles Materiellen, was wir täglich in der Natur beobachten können. Bei zunehmendem Mond nimmt der Lebensstrom der Erde ständig zu, um dann bei Vollmond am stärksten zu sein. Das hat sehr günstige Auswirkungen auf das Wachstum der Natur – und auch auf unsere Aktivitäten. Es ist die Zeit, in der Vorhaben verwirklicht und in die Tat umgesetzt werden. Der abnehmende Mond zieht dagegen alle Kräfte nach innen und verhindert bei Neumond fast jedes Wachsen. Naturgemäß sind dann auch die Entfaltungschancen für uns Menschen geringer.

In der Mythologie wird der Mond durch die dreifaltige Göttin als Ausdruck der Lebenszyklen symbolisiert. Artemis (griechisch), Diana (römisch) und die Jungfrau stehen für Wachstum. Selene (griechisch), Luna (römisch) und das Weib für die Reife. Hekate (griechisch), Hecate (römisch) und die Alte für den Verfall.

planeten_mond_162x162Symbolik

Der Mond verkörpert das seelisch-weibliche Prinzip. Er steht für das mütterlich Weibliche, in dem sich die Mutter und typische Kindheitserfahrungen spiegeln. In männlichen Horoskopen symbolisiert der Mond vor allem die Gattin.
Organisch sind ihm der Magen, die Gebärmutter, die Lymphe, die weiblichen Brüste, der Flüssigkeitshaushalt und das vegetative Nervensystem zugeordnet.
Sein Tag ist der Montag.
Edelsteine: Mondstein und Perlen.
Farbe: Weiß und Silber.
Metall: Silber.
Archetyp: Mutter, Kind.
Schatten: Das alles verschlingende Ungeheuer.
Vertreter des Mondprinzips: Ärzte, Heiler, Krankenschwestern, Seelsorger, Therapeuten, Schriftsteller, Zirkusartisten, Theaterschauspieler.
Am stärksten kommt er im Tierkreiszeichen Krebs zur Geltung, seinem eigenen Herrschaftsbereich.

Astrologische Bedeutung

Jeder Mensch hat sowohl Sonne als auch Mond im Horoskop, wie er auch männliche und weibliche Kräfte in sich vereint. Speziell bei Männern überwiegt meist der Einfluss der Sonne, das Geistig-Aktive, bei Frauen häufig der Mond, das Seelisch-Passive. Frauen können sich also mit dem Tierkreiszeichen, in dem sich ihr Mond befindet, oft besser identifizieren als mit ihrem Sonnenzeichen.

Grundsätzlich steht er für das Gemüt, für die Welt der Gefühle, für das Unbewusste und für die instinktiven Reaktionen. Die Stellung des Mondes zeigt, wohin es den Menschen drängt, worauf er spontan „anspringt“ und was er instinktiv verabscheut und meidet. Dem zyklischen Charakter des Mondes entsprechend handelt es sich dabei um labile oder unbeständige Erscheinungen, die zu ihrer Zeit kommen und gehen.

Ferner steht der Mond für die Kontaktfähigkeit, für die Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit, für das Zuhause, die Art zu wohnen, für die Heimatverbundenheit, Erinnerungen und für das emotionale Sicherheitsbedürfnis.

Der Mond in den Zeichen

Die Stellung des Mondes zeigt das Kind im Menschen, seine schwierigen Lernaufgaben und sein inneres Mutterbild. Der Mond im weiblichen Horoskop beschreibt das Selbstbild der reifen Frau, im Horoskop eines Mannes dagegen bedeutet er seine innere Weiblichkeit und sein Suchbild in der Partnerschaft.

Eigenschaften der Sternzeichen
Sternzeichen Stärken Schwächen
Widder lebhaft unruhig, herrschsüchtig, eigensinnig
Stier musikliebend, sinnlich, teilnahmsvoll konservativ, dogmatisch, genusssüchtig
Zwillinge Wanderlust, Nachahmungstrieb Tratschsucht, Zwiespältigkeit
Krebs Heimat- und Naturliebe, Empfänglichkeit Wankelmut
Löwe fürsorglich, Familienoberhaupt egozentrisch
Jungfrau reserviert, wissensdurstig pedantisch
Waage gesellig, kunstliebend weicht Familienzwist aus, unzuverlässig
Skorpion erotische Anziehungskraft eitel, taktlos, Spottlust, Eifersucht
Schütze sucht höhere Lebensführung, Naturliebe Neigung zu Selbsttäuschung
Steinbock Sparsamkeit, Ernst, Selbstzucht furchtsam, geizig, gehemmtes Triebleben
Wassermann betriebsam, gesellig, Einbildungskraft zu viele Pläne, die sich nicht verwirklichen lassen
Fische träumerisch, weichherzig, einfühlend phlegmatisch, nachlässig, verführbar

Der Mond in den 12 Häusern

1. Haus: Durchsetzung und Empfindung, Gefühl, Zärtlichkeit, Natur, Weiblichkeit, Mütterlichkeit, Kinder, meist femininer, weicher Typ.
2. Haus: Absicherung der eigenen Person durch Mütterlichkeit, durch Kinder, durch Haus und Wohnung, Gelderwerb durch Vermietung, Verpachtung, Immobilienbetrieb.
3. Haus: Gefühlsmäßige Erfassung und Erschließung der Umwelt, wechselnde Wohnungen, häufige Übernachtungen in Pensionen, Gaststätten, Hotels. Identifikation mit Technik, Sprachbegabung.
4. Haus: Starke Identifikation mit Heim, Heimat und Familie, starker Drang nach Geborgenheit und seelischer Wärme. Interesse für Dichtung, starke Beschäftigung mit den eigenen Gefühlen.
5. Haus: Seelische Wärme in der Sexualität und gegenüber Kindern, Identifikation mit der eigenen Unternehmung, gefühlsmäßiges Handeln, Erfahrung von Selbstbewusstsein durch Schenken, Zärtlichkeit und seelische Liebe. Starker Drang zu schmusen, zu liebkosen und zu küssen. Geht gerne aus zum Tanzen und Essen. Identitätsfindung über ein eigenes Unternehmen oder über einen schöpferischen Ausdruck.
6. Haus: Gefühlsmäßige Anpassung, Identifikation mit der eigenen Arbeit, Tendenz zu Masochismus. Findet seine Identität über Psychoanalyse, Medizin, Krankheit und Arbeit, bei Frauen meist Anpassung an die traditionelle Frauenrolle.
7. Haus: Erleben der eigenen Mond-Anlage in Begegnung und Partnerschaft, muss über den Partner lernen zu empfinden, häufiger Kontakt mit Menschen, die im Zeichen Krebs geboren wurden, mit Frauen, Kindern, Psychologen, Heilpraktikern, Einfühlen in den anderen.
8. Haus: Meist Kind einer dominanten Mutter. In der Vorstellung stark verankert sind Begriffe wie Natur, Frau, Nahrung, Kleidung, Wohnung, Haus, Psychologie, Gefühl, Zärtlichkeit, Musik. Partner hat meist eigene Wohnung oder Hausbesitz, weil das Haus 8 auch das Haus 2 des anderen symbolisiert.
9. Haus: Zärtlicher oder familiärer gemeinsamer Ausdruck, gefühlsmäßiges Erfassen der geistigen Welt, Nahrung oder Natur spielen in der Weltanschauung des Horoskopeigners meist eine große Rolle.
10. Haus: Streben nach Anerkennung mit Gefühl, Mütterlichkeit, Seele, Zärtlichkeit, Schenken von Geborgenheit, oft sozialer Beruf oder Beruf, der mit Nahrung, Kleidung und Wohnung in Beziehung steht, Natur als Maßstab, Popularität.
11. Haus: Identifikation mit dem Außergewöhnlichen, mit Reform und Emanzipation. Im Horoskop des Mannes: Frau meist selbständig oder will sich befreien, um sich selbst zu verwirklichen.
12. Haus: Verdrängte Gefühle, Einsamkeit, ständiges Träumen, fühlt sich in den Hintergrund ein, hat soziale Einstellung gegenüber Kranken, Armen, Ausgestoßenen, Süchtigen, seelisches Chaos.

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